Terrassendeck | Guyana Teak | Surinamholz und Stauseeholz | Systemdielen

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Produktinformationen "Terrassendeck | Guyana Teak | Surinamholz und Stauseeholz | Systemdielen"

Preis pro m² ohne Fuge. Es sind nicht immer alle Dimensionen und Holzarten sofort ab Lager verfügbar. Bitte kontaktieren Sie uns. Naturprodukt: Rechnen Sie bei der Bestellung ca. 5 - 10% Verschnitt hinzu.

Systemdielen mit Nut und Feder zur "Endlosverlegung": Leichte Montage und wenig Verschnitt.

Guyana Teak Terrassendielen werden aus Stämmen produziert, die im Brokopondo Stausee geerntet werden.  Durch die lange Wasserlagerung hat das Holz nichts von seiner Qualität eingebüßt, sondern – im Gegenteil - Spannungen abgebaut und ist besonders formstabil.  (Waldholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ist alternativ erhältlich).

Naturbelassen erscheint Guyana Teak in einem sehr schönen und gleichmäßigen Braun. In Folge der Bewitterung entwickelt es - wie übrigens jedes andere Holz auch - eine silbergraue Patina. Dies wirkt sich jedoch keineswegs negativ auf die Dauerhaftigkeit aus. Möchte man die natürliche Farbgebung erhalten, muss das Holz (in der Regel 1x pro Jahr) mit einem pigmentierten Öl eingelassen werden. Hierzu empfehlen wir FAXE-Terrassenöle.

Surinam ist mit 163.000 km2 etwa halb so groß wie Deutschland. Dabei hat es erstaunlicherweise nur ca. 500.000 Einwohner. Der Name ist wahrscheinlich von den Ureinwohnern, den Surinen abgeleitet, deren Stamm von den Arawaks aus diesem Gebiet vertrieben wurde.

Etwa die Hälfte der Bevölkerung lebt heute in der Hauptstadt Paramaribo, deren Altstadt von Holzhäusern aus der niederländischen Kolonialzeit dominiert wird und zum Weltkulturerbe gehört. Auch heute noch ist die Amtssprache Niederländisch, obwohl das Land bereits seit 1975 unabhängig ist. Man erreicht Surinam von Europa aus durch einen täglichen Direktflug der KLM von Amsterdam nach Paramaribo. Die Landesfläche besteht zu mehr als 80% aus ungenutztem Primärwald. Auf ca. 10% der übrigen Waldfläche wird nachhaltige Forstwirtschaft betrieben, wobei die Nachhaltigkeit durch die staatliche Forstbehörde SBB streng kontrolliert wird. Holz kommt in Surinam jedoch nicht nur aus dem Wald, sondern wird auch in einem der größten Stauseen der Welt dem sogenannten "Brokopondo Meer" geerntet. Der Damm, der den Suriname River staut wurde vor gut 50 Jahren mit dem Ziel erbaut, Energie für die Aluminiumindustrie und die Versorgung der nahe gelegene Hauptstadt Paramaribo zu erzeugen. Auf dem damals gefluteten Gebiet stand ein weitgehend intakter Wald. 

Stauseeholz:

Der Brokopondo Stausee ist mit 1.500 km2 dreimal so groß wie der Bodensee. Sein eigentlicher Schatz befindet sich unter Wasser, denn als der Damm zwischen 1960 und 1964 gebaut und der Surinam Fluss anschließend zur Stromerzeugung gestaut wurde, hatte man den Wald in diesem Gebiet vorher nicht gerodet. Die Holzmenge, die sich unter Wasser befindet ist sehr groß und reicht bei gleicher Erntemenge wie heute mindestens für die nächsten 50 Jahre. Das Überraschende ist, dass die Bäume zwar seit langem abgestorben sind, aber durch das Süßwasser konserviert wurden. Die meisten Hölzer sind von hervorragender Qualität, hochresistent gegen Fäulnis und deshalb besonders für die Nutzung im Außenbereich geeignet.

Hohe Qualität des Holzes
Im Jahr 2010 hatte der deutsche Holzspezialist Barth&Co. aus Korschenbroich die Idee, das Holz aus diesem Stausee zu ernten und zu hochwertigen Terrassendielen zu verarbeiten. Stephan von Schreitter von Barth&Co. erklärt dazu: "Die Ernte ist zwar aufwändig und teuer, aber die Nutzung dieser Ressource ist ökologisch ausgesprochen sinnvoll, da die Bäume im See langsam verrotten und klimaschädliches Methan freisetzen würden. Wir lassen diese Hölzer in einem Sägewerk direkt am Ufer des Sees einschneiden. Damit werden im wenig entwickelten Surinam Arbeitsplätze geschaffen, weil wir als Exklusivimporteur für Europa eine langfristige Abnahmegarantie geben. Nach dem Einschnitt und der Qualitätskontrolle durch unser Mitarbeiter vor Ort verschiffen wir das Material nach Europa und lassen es von einem Spezialisten in den Niederlanden zu hochwertigen Terrassendielen verarbeiten. Die Abfälle und Hobelspäne werden im dortigen Bioheizkraftwerk zur Wärme- und Stromerzeugung genutzt. Wir sind überzeugt, dass sich dieser Aufwand lohnt, denn immer mehr Menschen erkennen heute den Wert und die Schönheit dieser besonderen Hölzer und honorieren den sorgfältigen Umgang mit einem so wertvollen Material."

Waldholz:

In Surinam sind ca. 94% der Fläche bewaldet. Vom gesamten Wald werden derzeit jedoch nicht mehr als 10% genutzt. Die übrige Fläche ist nicht bewirtschafteter Primärwald. Brandrodung zur Gewinnung von Ackerflächen ist in vielen tropischen Ländern ein Problem, jedoch nicht in Surinam. 

In Surinam wird die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes durch die staatliche Forstbehörde SBB streng kontrolliert. Es wird dem Wald immer nur so viel Holz entnommen wie auch wieder nachwachsen kann.
Ein nachhaltig bewirtschafteter Wald speichert zusätzliches C02. Weil durch das vorsichtige lichten der Urwaldkrone Licht bis zum Waldboden gelangt, bekommen viele neue Bäume und Pflanzen die Chance zu wachsen.

 

 Gesetzlicher Hinweis: "Nicht barfußgeeignet".

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